Golf Glossar

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

A


Absanden

Siehe Topdressing.

Abschlag (Tee)
Der Beginn jeder einzelnen Spielbahn ist der Abschlag. Man muss innerhalb zwei Schlägerlängen hinter der Abschlagsmarkierung abschlagen. Es ist der einzigste Bereich in dem aufgeteet werden darf, der Spieler jedoch darf außerhalb stehen.

Abschwung
Ist der Abschnitt zwischen dem Punkt, bei dem sich der Schlägerkopf am höchsten Punkt des Rückschwungs befindet und dem Punkt, an dem der Schlägerkopf den Ball berührt.

Ace
Früher nanntet man im Englischen die Bar im Clubhaus, Ace. Wenn man heute vom Ace spricht, ist oft das Clubhaus gemeint.

Aerifizieren
Das Aerifizieren ist im Bereich der Grüns, Vorgrüns und Abschläge eine der wichtigsten Pflegemaßnahmen. Es dient der Belüftung der Rasenfläche was mittels eines Aerifiziergerätes gemacht wird. Dieses Gerät durchlöchert den Boden mit ca. 800 Löchern pro m².

Aggregat
Es ist die Summe aller Schläge eines Teams beim Mannschaftsspiel.

Albatros
Wer auf einer Spielbahn, drei Schläge unter Par bleibt, spielt einen so genannten Albatros. Also zum Beispiel benötigt der Spieler dann auf einem Par 5, nur zwei Schläge.

Air Shot
Wenn man den Ball schlagen will, ihn aber nicht trifft, nennt man dies Air Shot. Da der Schläger geschwungen wurde und in der Absicht war, den Ball zu treffen, wird dies als zählbarer Schlag gewertet. Man sollte also bei einem Turnier eines Probeschwung seinem Zähler ansagen.

All Square
Das heißt, dass beim Lochspiel (Matchplay) mehrere Spieler gleich liegen.

Amateur
Bei keiner anderen Sportart wird die Trennung zwischen Amateur und Professionals (ugs. Pro) so streng eingehalten wie im Golf. Der Amateurstatus wird wie folgt definiert ‘Golfamateur ist, wer Golf als Sport frei von Vergütung oder Bereicherung spielt.’ Als Obergrenze liegt als Preisgeld für einen Turniersieg oder einem anderem ausgeschriebenen Wettbewerbs (wie z.B. Longest Drive oder Hole in One) bei 700 EUR.

Angle of Attack – Eintreffwinkel
Der Angle of Attack ist der Winkel, mit dem der Schläger den Ball im Abwärtsschwung trifft.

Annäherung
Die Annäherungsschläge sind die wichtigsten Schläge des ganzen Spiels. Es die die Schläge mit denen man sich der Fahne nähert. Im Englischen sind die Annäherungsschläge die ‘approach’– klingt fachkundiger, bedeutet aber nichts anderes.

Ansprechen
Beim Ansprechen stellt man sich an den Ball um einen Schlag auszuführen.

Ansprechposition
Die Ansprechposition, ist die Haltung des Körpers unmittelbar vor dem Golfschlag. Diese Position wird auch Setup genannt.

Approach
Approach ist die englische Bezeichnung für den Annäherungsschlag

As it lies (auf deutsch ‘wie er liegt’)
Ist einer der wichtigsten Grundsätze im Golfsport. Es heißt, dass der Ball so gespielt werden muss, wie er liegt.

Aufgeteet
Der Ball wird auf ein Tee
aufgeteet.

Auftrieb
Der Ball benötigt Auftrieb, damit er Ball so weit fliegt wie er fliegen kann. Dafür verantwortlich ist die Geschwindigkeit des Balles, seine Rotationsgeschwindigkeit und seine Oberflächenbeschaffenheit.

Aus-Ball
Schlägt ein Spieler seinen Ball ins Aus, (engl. Out of Bounds), muss er von derselben Stelle, von der aus er den Ball geschlagen hat einen weiteren Ball nachspielen und erhält zusätzlich einen Strafschlag. Die Ausgrenzen zeigen die weißen Pfosten.

Ausgrenze
Die Ausgrenzen der Spielbahnen sind durch weiße Pfähle gekennzeichnet. Landet der Ball im Aus (engl. out of bounds), muss von der gleichen Stelle unter Hinzuzählung eines Strafschlags ein zweiter Ball geschlagen werden.

Auslippen (engl. ‘lip out’)
Ist die obere Erdkante des Lochs, über dem Rand der Kunststoffhülse. Wenn ein Ball zu schnell auf das Loch gespielt wird lippt er oft raus.

Ausrichtung
Die Position der Körperlinien von Füßen, Hüften und Schultern in Bezug zur Ziellinie vom Ball zur Fahne, wird als Ausrichtung bezeichnet. Ein Spieler sollte sich parallel zur Ziellinie ausrichten, wenn er einen langen Schlag machen will. Bei kurzen Schlägen oder Schlägen aus dem Bunker zum Beispiel aus dem Bunker ist ein offener Stand bei gleichzeitig geöffneter Schlagfläche sinnvoll sein. Eine falsche Ausrichtung ist meist die Ursache für Fehlschläge wie Hooks und Slices.

Ausschreibung
Eine Ausschreibung findet statt, um Teilnehmer für ein Golfturnier zu gewinnen. In dieser sind die Bedingungen angegeben, unter welchen dieses Wettspiel stattfinden soll. Es wird zum Beispiel festgelegt, wer teilnehmen darf, ob das Turnier Vorgabewirksam ist, welche Preise es gibt, welcher Wettspielmodus gespielt wird und vieles mehr.

Ausrüstung
Zur Ausrüstung kann zählen: Schläger, Bälle, Kleidung, Schirm, Golftasche, Golftrolley, Tees, Bleistift, Handtuch und Pitchgabel.
Es zählt also alles was vom Spieler oder Caddie benutzt, getragen oder mitgeführt wird. Ausgenommen ist jeglicher Ball, den er an dem zu spielenden Loch gespielt hat, und jeglicher kleine Gegenstand wie Münze oder Tee, wenn er benutzt worden ist, um die Lage eines Balls oder die Ausdehnung einer Fläche zu markieren.

B

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Back Door
Wenn der Ball von der hinteren Kante in das Loch fällt, wird “durch die Hintertür” geputtet.

Back Nine
Die Golfplätze wurden früher so gebaut, dass man sich beim Spiel der ersten neun Löcher vom Clubhaus entfernte (“Front Nine”) und beim spielen der zweiten neun Löchern sich wieder in Richtung Clubhaus spielte (“Back Nine”). Daher werden auch heute noch manchmal die ersten neun Löcher “Out” und die zweiten “In” genannt. Heute werden aber alle Golfplätze so gebaut, dass man sich nach neun Löchern wieder am Clubhaus befindet, um so auch neun Löcher, also eine halbe Runden, spielen kann. Somit ermöglicht man auch den Start von zwei Abschlägen (Loch 1 und 10) bei Turnieren.

Backspin
ist ein Rückwärtsdrall, der durch die Abwärtsbewegung des Schlägers erzeugte wird. Der Ball dreht sich rückwärts und beißt sich ins Gras.

Backswing
Auf- bzw. Rückschwung

Baffy
Ein Baffy war früher ein, der ein stärkeres Loft als ein Holz 3 besaß. Heute könnte man einen Baffy mit einem Holz 4 oder Holz 5 vergleichen.

Bag
Ein Golfbag, ist die Schlägertasche eines Golfers.

Bag Tag
werden die Schilderanhänger an den Golftaschen genannt, die in der Regel das Logo des Heimatclubs zeigen.

Balance Point
Der Balance Point ist der physikalischer Schwerpunkt eines Golfschlägers. Der Schläger wird umso stabiler, je näher der Punkt am Schlägerkopf liegt und umso präziser wird der Schlag.

Balata
Ist ein Material für Golfbälle welches gummiähnlich ist. Die übliche Außenhaut Surlyn ist härter als Balata. Pro’s verwenden meistens Bälle mit einer Balata-Haut, da sie angeblich damit mehr Gefühl zu haben. Ein Balata-Ball ist für Anfänger und Spieler mit hohem Handicap nicht gedacht, da der empfindliche Ball schnell Risse in der Außenhaut bekommt wenn man ihn falsch trifft

Ball im Spiel
Ein Golfball ist dann im Spiel, wenn der Spieler auf dem Abschlag einen Schlag ausgeführt hat. Er bleibt so lang im Spiel, bis der Ball vom Spieler eingelocht ist, es sei denn, er wurde verloren, aus- oder aufgenommen oder durch einen anderen Ball ersetzt.

Ball-Marker
Bälle können auf dem Grün aufgenommen werden, um sie zu reinigen oder damit ein anderer Spieler den Ball nicht aus versehen trifft oder durch diesen gestört wird. Manchmal werden auch Geldmünzen als Ball-Marker verwendet.

Ballangel
Um einen Ball aus Wasserhindernissen herauszufischen gibt es Teleskopartige Ballangeln.

Ballooning
Wenn der Ball (z.B. durch zu hohes aufteen) in den Himmel geschlagen wird, spricht man vom Bollooning.

Ballposition
Ist die Position an der, der Ball liegt. Die Position verändert sich durch die Art des Schlägers und des Schlags.

Ballsammler
Ein Ballsammler steht fest installiert oft am ersten Abschlag. Durch ihn wird die Reihenfolge des abschlagenden Flights festgehalten.

Ballziellinie
Ist die gedachte Linie Zwischen Ballposition und Ziel.

Baseballgriff
Der Golfschläger wird beim Baseballgriff wie ein Baseballschläger gegriffen. Die Hände liegen aneinander, alle zehn Finger befinden sich auf dem Griff. Es gibt wenige Spieler die den Schläger so greifen.

Beißen
Wenn ein Golfball durch Backspin nach dem Einschlag auf dem Grün sofort zum Liegen kommt oder sogar ein wenig gegen die Spielrichtung zurückrollt spricht man vom beißen.

Belehrung
Die Belehrung ist jede Art von Rat oder Anregung, welche einen Spieler in der Entscheidung über seine Spielweise, die Schlägerwahl oder die Ausführung eines Schlages beeinflussen könnte. Ein Ratschlag darf ausschließlich von Caddie des Spielers oder eines Mitspielers erfolgen. Eine antwort auf eine Regelfrage oder eine Information über allgemein Kenntliches wie beispielsweise die Lage von Hindernissen oder die Position der Fahne auf dem Grün wird dabei nicht als Belehrung angesehen.

Bent
Ist die Bezeichnung einer auf dem Grün verwendete speziellen Grassorte.

Benzinger
Ein Benzinger kommt oft im Rough vor. Benzinger wird ein unterschlagener Ball, der nur einen kleinen Satz macht genannt.

Beobachter
Ist ein von der Spielleitung bestimmter, der Platzrichter bei der Entscheidung von Spielsituationen zur Seite steht und diesem jeglichen Regelverstoß zu melden hat. Der Beobachter soll weder den Flaggenstock bedienen, am Loch stehen noch dessen Lage kennzeichnen, und soll auch nicht den Ball aufnehmen oder dem Spieler seine verraten.

Besserlegen
Wenn schwieriger Witterungsverhältnisse herrschen (bei tiefem Boden oder zur Schonung des Bodens) können Platzregeln erlassen werden, die ein Besserlegen des Balles erlauben. Ein Ball darf nie näher zur Fahne besser gelegt werden. Beim Besserlegen darf der Ball gereinigt werden

Bestball
Bestball ist ein Wettspiel, bei der jeder Spieler aus einem Team seinen Ball die Spielbahn spielt und der niedrigste Score eines Spielers aus dem Team eingetragen wird.

Betreibergesellschaft
Meistens ist für den Bau und den Betrieb eines Golfplatzes Betreibergesellschaft verantwortlich. Dies ist in der Regel ein Investor, der einen Golfplatz mit Gewinnerzielungsabsicht betreibt. Der Golfclub ist davon “unabhängig” der in der Regel den Golfplatz für seine Mitglieder gemäß vertraglicher Regelungen nutzen darf.

Bewegt
Ein Ball gilt dann als bewegt, wenn er seine Lage verändert und an anderer Stelle zur Ruhe kommt.

Bewerber
In einem Wettspiel wird der Teilnehmer als Bewerber bezeichnet. Teilnehmer, die mit dem Bewerber zusammen spielen, nennt man Mitbewerber.

Biegepunkt
Ist der Punkt, bei dem der Schaft eines Golfschlägers die größte Biegung beim Schwung aufweist. Ein hoher Biegepunkt in Richtung Griff bringt eine flache Flugbahn des Balles, ein niederer Biegepunkt führt zu einem höheren Ballflug.

Big Bertha
Produktionsreihe der Marke Callaway

Birdie
Wenn man ein Loch mit einem Schlag unter Par beendet hat, nennt man dies Birdie. In der amerikanischen Umgangssprache wurde “bird” benutzt, es drückt aus, dass etwas exzellent war.

Birdie-Maker
Der Birdie-Maker ist der liebste Freund eines Golfspielers. Er ist ein Büchlein, in dem alle Golfbahnhen eines Golfplatzes aufgezeichnet sind, damit man die Entfernungen zu Hindernissen, Grün usw. richtig einschätzen kann. Der Birdie-Maker liegt manchmal kostenlos im Sekretariat aus oder kann dort oder im Pro-Shop gekauft werden.

Bisque
ist der Vorgabeschlag, den ein Spieler an einem Loch in Anspruch nehmen darf.

Bite
(engl.) siehe Beißen

Blade
Ist ein Eisen mit geschmiedeter Schlagfläche, bei denen ein Großteil des Schlägerkopfgewichtes hinter dem Schlägerkopfschwerpunkt befindet. Wir der Ball nicht mit dem Sweetspot des Schlägers getroffen, so ist größerer Distanz- und Richtungsverlust die Folge. Blades werden vorwiegend von Professionals gespielt, die normalerweise den Ball ideal treffen und durch diese Art Schlägerkopf ein besseres Gefühl erhalten.

Blast
siehe Explosionsschlag.

Blaue Pfosten
Zeigen an, dass sich an dieser Stelle ‘Boden in Ausbesserung’ befindet; es kann sich auch um ein ‘zeitweiliges Wasser’ (z.B. eine Pfütze nach Regen) handeln. Wenn ein Ball hier landet, darf er straffrei aus dieser Zone entfernt und gedropt werden selbstverständlich unter der Berücksichtigung der Regeln, also nicht näher zur Fahne.

Blind Hole (Blindes Loch)
wenn man das Grün beim Annäherungsschlag nicht sehen kann.

Boden in Ausbesserung
Boden in Ausbesserung kann von der Spielleitung oder durch der Befugte als solcher erklärt werden. Eingeschlossen sind zur Beseitigung angehäuftes Material von Platzpflegern oder anderen, auch wenn sie nicht entsprechend gekennzeichnet sind. Pfosten und Linien, die den Bereich Boden in Ausbesserung bezeichnen, liegen innerhalb dieses Bodens.

Bogey
Spielt man ein Loch mit einem Schlag über Par, spricht man vom Bogey. Hergeleitet vom Namen des sagenhaften Golfspielers Colonel Bogey.

Bore thru
Der Schaft des Golfschlägers endet nicht im Hosel, sondern in der Ferse des Schlägerkopfes. Es wird dadurch eine bessere Verbindung zwischen Schaft und Schlägerkopf erzielt.

Borrow
wird die Neigung eines Grüns bezeichnet.

Bounce
So wird der tiefste Punkt der Sohle eines Golfschlägers zur untern Kante der Schlagfläche (Leading Edge) bezeichnet. Die Messung wird bei geradem aufgestelltem Schläger (Winkel 90 Grad) ausgeführt.

Brassie
ist die alte Bezeichnung für ein Holz 2. Es ist für Durchschnittsspieler ein schwer zu spielendes Holz, das heute durch die guten Driver fast überall ersetzt wurde.

Break
Bezeichnet man die Abweichungen des rollenden Balles von einer geraden Linie (besonders auf dem Grün)

Brutto
ist die Addition aller Schläge, die während einer Runde gemacht wurden, ohne Berücksichtigung des Handicaps.

Bulge
Ist die Wölbung der Schlagfläche bei Hölzern. Durch diese werden die Schläge, die nicht exakt mittig getroffen werden, ein wenig korrigiert.

Bulk
In einem Bulk verpacken einige Hersteller ihre Golfbälle. Ein Bulk besteht meist aus 24 bzw. 25 Dutzend lose verpackten Bällen. Da die Verpackungskosten sehr gering sind, sind Bulk-Bälle zum Teil erheblich günstiger als die gleichen Bälle in der klassischen Dutzendverpackung (4 × 3 Bälle).

Bunker
Ist ein meist mit Sand gefülltes Hindernis, welches meist als Grünbunker (am oder nah am Grün) oder als Fairway-Bunker (auf dem Fairway) in Erscheinung tritt. Der Schläger darf im Bunker nicht aufgesetzt und natürliche Gegenstände nicht entfernt werden.

Buried Lie
Wenn der Ball bei der Landung so tief in den Boden eindringt, dass er kaum noch zu sehen ist spricht man von einer “vergrabene Lage”. Man spricht von einer Spiegelei-Lage wenn der Ball zu mehr als der Hälfte seines Durchmessers vergraben ist. Im Bunker darf die Lage des Balls in so einem Fall nicht verbessert werden. Auf dem Fairway darf ein Ball, der in einem von ihm selbst verursachten Loch liegt, straffrei gedropt werden.

Butt
Ist das dickere Ende eines Golfschlägerschaftes, auf den der Griff (aus Gummi) aufgezogen ist.

Bye
Ein Teilnehmer eines Turniers, kann das Glück haben bei einem K.O.-System (wird Mann gegen Mann ausgetragen) bei ungerade Teilnehmerzahl in der ersten Runde spielfrei zu sein. Man spricht dann vom Bye (Freilos).

C

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Caddie
Kümmert sich um die Schläger des Spielers und trägt diese. Der Caddie auch der Assistent eines Golfspielers genannt. Im Profibereich hat der Caddie zusätzlich die Aufgabe, den Platz vor dem Turnier zu vermessen und sich Notizen über Hindernisse zu machen. Im Turnier berät der Caddie dann den. In den USA wird Caddie mit einem ‘y’ (also caddy) geschrieben. Der Ausdruck stammt aus Schottland, dort verrichteten einige aus der Armee ausgeschiedene Kadetten niedere Dienste für die bessere Gesellschaft.

Caddie-Raum
Im Caddie-Raum können meist Spinde angemietet werden, um seine Ausrüstung im Golfclub zu verstauen.

Caddiewagen
wird auch Trolley genannt. Es ist der Wagen, um den Golfbag zu ziehen.

Calamity Jane Putter
Bezeichnung für einen schlichten Offset-Blade-Putter, berühmt wurde dieser Schläger durch Bobby Jones, der mit diesem Putter von 1920 an 10 Jahre lang seine größten Erfolge erzielte. Ab 1926 spielte er mit einem Duplikat des Originals. Bobby Jones schenkte das Duplikat dieses Schläger dem USGA Museum. Das Original ist im Augusta National Golf Club. Als Berater von dem Schlägerfabrikanten Spalding entwickelte Jones von 1932 bis 1973 noch diverse Calamity Jane Modelle.

Callaway
Callaway ist ein bekannter amerikanischer Golf-Ausrüstung hersteller. Callaway hat sich vor allem durch den Driver Big Bertha einen Namen gemacht.

Carry
Ist der Ausdruck für die Entfernung, die der Ball beim Schlag in der Luft zurücklegt.

Cart
Ist ein motorisiertes kleines Auto, in der Regel ein Elektrowagen, das Golfer benutzen, um einen großen Golfplatz oder eine Runde Golf schneller und bequemer zu spielen. Auch wenn Carts in Deutschland eher die Ausnahme sind, besteht auf manchen Plätzen der Welt eine Cart-Pflicht.

Casual Water (deutsch zeitweiliges Wasser)
Zu zeitweiligem Wasser zählt Regen, kurze Schauer oder Schnee (eine Matschfläche nicht). Bei zeitweiligem Wasser darf der Ball straffrei gedropt werden.

Cavity Back
Golfschläger, mit ausgehöhlter Rückseite des Schlägerblatts. Die Hauptgewichte den Schlägers sind somit an den Rändern des Schlägerblatts, was zu einem größeren Blatt mit vergrößertem Sweetspot führt. Somit ist es einfacher den Ball mit dem Schläger zu treffen.

Centre Shaft
Der Schlägerschaft ist in der Mitte des Schlägerkopfes befestigt (Putter).

Challenge Belt
Der Challenge Belt wurde als erster Preis des Major Turnier British Open ausgelobt. Als der Golfer Young Tom Morris 1870 zum dritten Mal in Folge die British Open gewinnen konnte, durfte er den Gürtel als Preis behalten. Seit 1873 gibt es nun als ersten Preis einen Pokal den so genanntem Claret Jug.

Challenge Tour
European Challenge Tour

Champions Tour
Die Champions Tour ist eine Turnierserie für Golfprofessionals ab einem Alter von 50 Jahren. Man sieht hervorragende Golfer in lockerer Atmosphäre, auch wenn das Preisgeld nicht sehr hoch ist.

Chapman-Vierer
Beim Chapman-Vierer schlagen zwei Spieler ihren Ball ab. Anschließend spielen sie den Ball des jeweils anderen Partners. Erst dann entscheiden die beiden Spieler, welchen Ball sie nun gemeinsam fertig spielen.

Chicken
Ist die freundschaftliche Bezeichnung für einen feigen, zu kurz gelassenen Putt.

Chip / chippen
Für einen Chip werden Eisen zwischen 8 und 5 benutzt wobei es auch einen Chipper gibt. Bei einem Chip ist ein kurzer Annäherungsschlag mit niedriger Flugbahn und langem Lauf auf dem Grün gemeint.

Chipping Grün
Auf einem Chipping Grün kann jeder Golfspieler das kurze Spiel üben.

Chip-in
Ist ein eingelochter Chip.

Chipper
Ist ein Putter ähnlicher Schläger, dessen Schlagfläche deutlich angewinkelt ist. Hiermit erzielt man oft einen perfekten Chip.

Chipping Area
Ist ein Übungsgelände für das kurze Spiel. Hier kann man das Chippen und Pitchen in unterschiedlichen Lochpositionen trainieren.

Claret Jug
Wird abfällig gerne als “Silberne Rotweinkanne” bezeichnet, ist aber einer der bedeutendsten Pokale im Golfsport. Er ist seit 1873 der erste Preis der British Open. Zuvor erhielt der Gewinner mit dem Challenge Belt einen Gürtel.

Claim
Wenn sich ein Gegner im Lochspiel nicht regelgerecht verhalten hat, wird mit dem Claim der Anspruch auf den Lochgewinn bezeichnet.

Cleek
Ist die Alternativbezeichnung für ein Eisen 1. Dieser Eisenschläger wurde gebaut um lange Schläge über das Fairway, aus dem Bunker und vom Rough zu spielen oder sogar um damit zu Putten. Der Cleek hatte eine schmale Schlagfläche und ein geringes Gewicht.

Cleveland
Cleveland ist ein bekannter amerikanischer Golfartikelhersteller. Die Wedges von Cleveland sind dabei besonders beliebt.

Club
In Deutschland bezeichnet man mit Club den Golfverein, der den Clubmitgliedern das Golfspielen auf dem Golfplatz ermöglicht. Im Englischen beizeichnet man mit Club einen Golfschläger.

Clubfitting
Beim Clubfitting wird der Golfschläger individuell an den Golfspieler unter Berücksichtigung seiner Körper- und Schwungmerkmale angepasst. Beim statischen Clubfitting wird der Schläger anhand von Tabellen an den Spieler angepasst. Beim dynamischen Clubfitting werden zusätzlich noch die Schwungebene, Schlägerkopfgeschwindigkeit und weitere Faktoren bestimmt. Die Anpassungen erfolgen dann auch
über Schaft-Flex,
Loft- und
Lie-Winkel.

Clubhaus
Das Clubhaus ist der Treffpunkt der Clubmitglieder vor, nach der Runde oder dazwischen. Meist ist einem Clubhaus auch das 19. Loch, die Gastronomie. Außerdem sind hier meist Umkleideräume, sanitären Anlagen, Pro-Shop und Sekretariat. Je exklusiver der Club, umso aufwendiger das Clubhaus.

Clubhead
Englische Bezeichnung für den Schlägerkopf.

Clubvorgabe
Die Clubvorlage gibt es in Deutschland und Österreich, die von Vorgabe -37 bis Vorgabe -54 reichen. Golfneulinge werden behutsam an das Vorgabesystem herangeführt. Als Gast darf man meist nur ab Handicap besser –36 auf Golfplätzen spielen.
Vorgabe -54 hat man mit der Erlangung der Platzerlaubnis und berechtigt in Deutschland zur Teilnahme an Turnieren in der Vorgabenklasse 5.

Cocking
Ist bei Rechtshändern das Anwinkeln des linken Handgelenks beim Rückschwung.

Collar
Bezeichnung für die Kante des Bunkers.

Composite-Schäfte
Wenn bei Schäften unterschiedliche Materialien (z.B. Graphit und Carbon) verwendet werden.

Congu-System
dient zur Berechnung der Vorgaben. Das Council of National Golf Unions System wurde 1983 eingeführt und wird erst relevant ab einem Handicap – 28. Wenn man hierbei einen Schlag besser spielt, verbessert man sich nur um 0,4 Punkte. Das heißt man hätte hier dann Handicap 27,6. Da dies wiederrum aufgerundet wird, bleibt man bei Handicap – 28. Bei zwei Schlägen besser als Handicap – 28 kommt man auf 27,2, was wiederum abgerundet wird und man dann Handicap – 27 hat. In den unteren Handicap-Klassen verbessert man sich nicht mehr um 0,4 Punkte, sondern um 0,3 später 0,2 und schließlich nur noch um 0,1 Punkte. Seit 2001 ist dieses System im DGV durch das Slope-System abgelöst.

COR
Coefficient of Restitution kurz COR ist eher unter Trampolineffekt der Schlagfläche bekannt. Dieser Trampolineffekt kommt in erster Linie bei Drivern zum Einsatz. Dieser Wert darf nicht höher als 0,83 sein denn er sorgt für deutliche Weitensteigerung.

Course-Rating-Wert
Das Maß des Schwierigkeitsgrades für einen Golfplatz ist der Course-Rating-Wert. Er gilt für Spieler mit niedriger Vorgabe (Vorgabe 0) unter für normale Platz- und Wetterbedingungen. Ermittelt wird dieser Wert aus den verschiedenen Erschwernisfaktoren, die das Spiel des Spielers erschweren (wie die Breite der Fairways, die Höhe des Roughs, die Größe der Grüns und Höhenunterschiede) und aus der effektiven Spiellänge des Platzes. Der Course-Rating-Wert wird auf die Dezimalstelle Genau in Schlägen angegeben. Für die unterschiedlichen Abschläge (Herren,Damen,Senioren,Turnier) gibt es meist unterschiedliche Course-Rating-Werte.

Cross-Bunker
Der Cross-Bunker ist ein Querbunker, der meist vor dem Grün liegt.

Cross-Golf
ist eine andere Art Golf zu spielen. Beim Cross-Golf ist alles erlaubt und es wird oft auch auf ausgedienten Fabrikgeländen oder in Kiesgruben gespielt.

Cross-handed
Ist die Bezeichnung für eine andere Möglichkeit den Griff beim Putten zu halten. Die rechte Hand liegt oberhalb der Linken (beim Linkshänder entsprechend umgekehrt). Da der Putter beim Putten ausschließlich durch eine Pendelbewegung der Schultern bewegt werden soll , soll durch dieses Vertauschen der Hände, die Hände weniger aktiv werden.

Crown
Die Oberseite bei Hölzern.

CR-Wert
Der CR-Wert drückt aus der Sicht eines Handicap 0 – Spielers die Bewertung eines Golfplatzes aus.

CSA-Wert
Der CSA-Wert soll für Turniere, die unterschiedlichen Platzverhältnisse am Turniertag ausgleichen. Somit sollen Turniere wetterunabhängig gemacht werden.

Cut
Der Cut trennt das Teilnehmerfeld nach einer vorgegebenen Anzahl von Turnier-Runden. Nach dem so genannten Cut spielen nur noch die besseren Spieler (bei Profi-Turnieren in der Regel die besten 70 und schlaggleiche Spieler) um den Turniersieg.

D

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Dame
Ist auch unter der Bezeichnung Girlie oder Lady bekannt. Es ist der Ausdruck für einen missglückten Abschlag eines männlichen Spielers, der es bei seinem Abschlag nicht geschafft hat, den Ball über den Abschlag der Damen hinaus zu kommen. Es ist so üblich, nach einer Dame seine Flight-Partner nach der Runde auf ein Getränk im Clubhaus einzuladen:

Dead
Ein Ball liegt tot, wenn man ihn so nahe zur Fahne gespielt hat, dass der Ball mit dem nächsten Schlag ohne Schwierigkeiten eingelocht werden kann.

DGLV
Deutscher Golflehrer-Verband e.V. / heute ist dies die PGA of Germany

DGV
Der Deutsche Golf Verband kümmert sich um alle Belange der Amateurgolfer in Deutschland. Mehr zum Deutschen Golf Verband, hier.

Digger
Ein so genanntes Trouble Holz. Der Digger ist ein Spezialschläger mit Kufen, der dadurch z.B eine genaue Gleitrichtung beim Durchschwung gewährleistet.

Dimple
sind die Einbuchtungen in einem Golfball. Durch die Dimples wird der Flug des Balles stabilisiert.

Divot
ist ein durch einen Schlag heraus getrenntes Rasenstück. Auf dem Fairway sollte dies unbedingt wieder eingesetzt werden.

DND-Anlagen
Sind Golfplätze mit 9 Fairways aber 18 Grüns. Bei einer DND-Golfanlage werden Fairways doppelt genutzt und die unterschiede durch je zwei Grüns pro Bahn erzielt. Eine DND-Golfanlage ist meist nur 30 bis 40 ha groß (vergleich normaler 18 Loch Golfplatz 70 ha Land). Diese Art von Anlage ist vor allem für 9-Loch-Anlagen interessant, weil es für mehr Abwechslung sorgt.

Dogleg
Ist die Bezeichnung für eine Golfbahn, dessen Spielbahn nach rechts oder links abbiegt.

Doppelbogey
Einen Doppelbogey hat man gespielt, wenn man mit zwei Schlägen über Par das Loch beendet hat.

Dormie
ist ein Begriff im Lochspiel. Der Spieler ist praktisch eingeschlafen (lat. Dormie), da er mit der Anzahl an Löchern führt, die noch zu spielen sind. Er kann also nicht mehr verlieren.

Down
ist ein Begriff beim Lochspiel. Hiermit wird die Anzahl der Löcher bezeichnet, die ein Spieler hinter seinem Gegner liegt.

Draw
Wenn der Ball im Flug leicht nach rechts oder links abdreht spricht man von einem Draw.

Drive
Ist ein Abschlag mit dem Driver (Holz1)

Driver
Der Driver ist das Holz 1. Mit diesem Schläger kann beim Abschlag die größte Entfernung erreicht werden.

Driving Distance
Die Driving Distance ist die Entfernung, die der Ball nach dem Abschalg an einem Loch zurückgelegt hat, einschließlich Roll.

Driving Iron
Ist das Eisen 1, für große Weiten.

Driving Range
Auf der Driving Range kann man Abschläge und Fairwayschläge üben.

Droppen
beim droppen lässt man einen Ball mit ausgestrecktem Arm aus Höhe der Schulter fallen (Beispiel: unspielbarer Ball, in diesem Fall mit Strafschlag).

Dropping Zone
Um ein fließendes Spiel zu gewähren, werden oft nach schwierigen Abschlägen so genannte Dropping Zonen angelegt. Dort kann der Ball mit einem Strafschlag innerhalb der Markierung gedroppt werden.

Duffer
Ist eine Englische Bezeichnung für einen schlechten Golfer.

Duffing
Wird auch Sclaffing genannt. Es ist die Bezeichnung, wenn bei einem Schwung der Schlägerkopf den Boden berührt, bevor er den Ball trifft.

Dunk
So wird es genannt, wenn der Ball ins Wasser gefallen ist.

Dünn
Trifft man den Ball mit dem Schlägerkopf oberhalb der Mitte des Balles, so nennt man dies einen dünn getroffenen oder getoppten Ball. Der Ball hat dann einen flachen, unkontrollierter Ballflug ohne Backspin. Dagegen ist ein fett getroffener Ball, wenn man mit dem Schlägerkopf erst den Boden und dann den Ball trifft.

Durchschwung
Ist der Teil des Schwungs, nach dem Treffmoment.

Durchspielen
Ein langsamerer Flight oder Spieler lässt schnellere Spieler/Flights durchspielen (Überholen).

E

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Eagle
ein Eagle wurdde gespielt, wenn man mit zwei Schlägen unter Par eingelocht hat.

Eclectic
Electic ist eine Spielform über mindesten 2 oder mehrere Runden über den Platz geht. Das beste Resultat, für jeweils jedes Loch, über den 2 oder mehreren Runden, kann vom Spieler notiert werden. Diese Spielform wird oft als Season Electic über 6 oder 8 Runden ausgeschrieben.

Edinburgh
Mit der ‘Honourable Company of Edinburgh Golfers’ (heutige Sitz im schottischen Muirfield) wurde im Jahre 1744 der heute älteste Golfclub der Welt gegründet. Die dreizehn ersten Golfregeln wurden hier formuliert, die zehn Jahr später, fast unverändert, vom Royal and Ancient Golf Club of St. Andrews übernommen wurden.

EDS
siehe auch Extra Day Scores

Ehre
Der Spieler, der am Loch davor die niedrigste Schlägerzahl hatte, hat die Ehre und muss/kann alter erster abschlagen. Am ersten Loch schlägt als erster ab, wer das beste Handicap hat. Hatten alls Spieler ddie gleiche Schlägerzahl, ändert sich die Reihenfolge beim Abschlag nicht (Rest-Ehre).

EGA
Ist der Europäischer Golfverband (European Golf Association)

Eingelocht
Auf dem Grün befindet sich ein Loch, in dem eine Fahne steckt. Spielt man in dieses Loch den Golfball, bezeichnet man dies als eingelocht. Der Ball ist dann eingelocht, wenn dieser vollständig, also unterhalb der Ebene des Lochrandes zur Ruhe gekommen ist. Wenn ein Ball aus dem Loch wieder herausspringt (z.B. weil er zu schnell war) gilt dieser nicht als eingelocht.

Einstellig
jeder Golfer der ein Handicap von 9 oder besser hat gilt als Einstellig.

Eisen
Es gibt 11 verschiedene Eisen von SW (Sandwege), Wedge büber Eisen 9 bis zu Eisen 1. Diese Schläger heißen so, weil die früher immer einen Schlägerkopf aus Eisen hatten. Heute werden auch andere Metalle und Legierungen verwendet. Ein Spieler hat durchschnittlich 9 Eisen dabei, auch weil man nur maximal 14 Schläger auf einer Runde mitführen darf. Die weiteren Schläger sind Hölzer und Putter. Eisen mit denen man lange Schläge erreichen kann sind Eisen 1-4, mittlere Distanzen legt man mit 5-7 zurück und Annähreungsschläge mit Eisen 8 und 9. Bei der Wahl der richtigen Schläger ist das wichtigste Element der Schlägerschaft bzw. dessen Elastizität, Länge und Material. Mehr hierzu finden Sie in der Golfschlägerberatung des Golf-Universum.

EPD Tour
Die European Professional Development Tour wurde 1997 von dem Kanadier Wayne Hachey gegründet. Auf dieser Tour werden knapp eine halbe Millionen Euro Preisgeld bei 20 Turnieren zwischen Februar und Oktober ausgeschüttet. Anteilseigener der EPD Tour sind Tour-Gründer Wayne Hachey,die PGA of Germany sowie die Langer Sport Marketing GmbH. Erreicht man am Saisonende einen der ersten fünf Plätze der EPD Tour Order of Merit, erhält man für das Folgejahr die Spielberechtigung auf der Challenge Tour. Zusätzlich ist der Spieler von Stufe 1 der Qualifying School befreit und hat damit die erste Hürde auf dem Weg zur 1. Liga des Golfsports, der European Tour genommen.

Erleichterung
Bei bestimmter Regel darf beim Golfspiel straflos Erleichterung genommen werden. Das heißt der Ball darf nach den Regeln strflos besser gelegt werden.

Etikette
die Achtung und Respektierung der anderen Golfer auf dem Platz sind die Etikette. Mehr dazu finden Sie bei Regeln und Etiketten.

European Golf Association (EGA)
Ist der 1937 in Luxemburg gegründete Europäische Golfverband. Sitz hat die EGA in der Schweiz.

Even
Ist beim Lochspiel der Gleichstand im Wettspiel.

Even Par
Ist ein Begriff beim Lochspiel, wenn man auf einer Golfrunde Even Par geblieben ist. Dies bedeutet, dass man genau den Platzstandard gespielt hat (gleich Par).

European Challenge Tour
Die European Challenge Tour hießt eigentloch Satellite Tour und wurde 1987 gegründet. Sie bietet den vielen Golf-Professionals, die keinen Startplatz bei der European Tour haben, eine zusätzliche Spielmöglichkeit. Vor allem ist sie aber als Sprungbrett in die ersten Liga in Europa gedacht. Die Spielberechtigung für die 1. Liga der PGA European Tour erhalten die besten 10 Spieler der Jahreswertung. Die nachfolgenden 35 Spieler haben eine eingeschränkte Teilnahmeberechtigung für diese Liga. Falls man man 3 Turniere in einer Saison gewinnt, kann man sofort in die “große” Tour einsteigen.

European Tour
Die European Tour ist so etwas wie die Champions League der europäischen Golfer und wurde 1972 ins Leben gerufen. Im Jahre 2005 fanden 47 Turniere in 23 Ländern statt mit einem gesammten Preisgeld von über 100 Millionen Euro. Um an den Turnieren teilzunehmen ist eine Spielberechtigung erforderlich. Wer nicht zu den 116 Topverdiener (Order of Merit) zählt, hat die Möglichkeit sich über die Challenge Tour oder Qualifying Tour zu qualifizieren.

Explosionsschlag
Ist ein Schlag aus dem Bunker. Hier wird das Schlägerblatt unter dem Ball gebracht.

Expolder
Ist ein Golfball aus geprässtem Gipspulver, der sich beim Treffmoment in eine Staubwolke auflöst.

Extra Day Score (EDS)
Nicht nur bei Vorgabewirksamen Wettspielen sind Handicap Verbesserungen möglich, sondern auch bestimmte Privatrunden können gewertet werden. Diese werden als EDS (Extra Day Scores) bezeichnet. Diese Vorgabewirksame Privatrunde darf jedoch nur bei Spielerinnen/Spieler, deren DGV - Stammvorgabe höher als – 18,4 ist, stattfinden. Bei der DGV-Vorgabenklasse 5 und Clubvorgaben können beliebig viele Extra Day Scores im Jahr gespielt werden. In der DGV - Vorgabenklasse 4 nur so viele, wie im aktuellen Kalenderjahr bereits vorgabenwirksame Wettspielergebnisse durch die Spielerin/den Spieler erzielt wurde. Der EDS zählt nur dann, wenn dieser auf dem Heimatplatz gespielt wird, der Zähler eine Vorgabe – 36 oder besser hat und sich der vor der Runde im Sekretariat registriert. Wie bei Vorgabewirksamen Wettspielen kann man sich auf EDS-Runden unterspielen aber auch überspielen.

Extra Holes
Wenn zwei oder mehrere Spieler am Ende eines Wettspiels das gleiche Ergebnis erzielt haben, werden Zusätzliche Löcher gespielt, um den endgültigen Sieger zu ermitteln.

F

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Face
Ist die Schlägerfläche, der 1. Teil des Schlägerkopfes.

Face Angel
Hiermit wird die Winkel-Stellung der Schlagfläche von Hölzern im Verhältnis zur Parallelität der Schaftachse bezeichnet. Durch die Verschiebung der Normaltstellung von Null Grad kann eine Slice- oder Hook-Tendenz des Golfspielers verhindern.

Fade
Ist bei Rechtshändern ein gewollter Schlag, bei dem der Golfball im Flug erst leicht nach links zum Ziel und dann nach rechts abschwenkt.

Fahne
Die Fahne markiert auf dem Grün das Loch, damit der Spieler schon von weitem erkennen kann, wo sich das Loch befindet. Der Spieler muss immer deutlich Ausdrücken, ob die Fahne bedient/herausgenommen werden soll oder nicht. Wenn ein Ball vom Grün aus den Fahnenstock trifft, ergibt das zwei Strafschläge. Wird von außerhalb des Grüns der Fahnenstock getroffen, erhält man keinen Strafschlag.

Fahne bedienen
Auf Wunsch eines Spielers kann die Fahne beim Putten von einem Mitspieler bedient werde. Da der Ball beim Putten auf dem Grün die Fahne nicht berühren darf, wird um einen Strafschlag zu vermeiden die Fahne bedient oder entfernt.

Fahnenposition
Ist die Stelle, an der die Fahne platziert ist.

Fairway
ist die eigentliche Spielbahn und liegt zwischen Abschlag und Grün. Genaueres hier.

Fairway-Bunker
Normal Bunker (Sandhindernisse) sind um das Grün platziert, wobei Fairway-Bunker weiter vom Grün entfernt mitten auf dem Fairway liegen können. Zur Erschwernis werden die Bunker meist im Bereich der Landezone der ersten Abschläge platziert.

Fairway-Holz
Hölzer, mit denen man auch auf dem Fairway spielen kann (kein Driver).

Falscher Ball
Jeder Ball außer dem “Ball im Spiel”, einem “provisorischen Ball” oder einem im Zählspiel gespielten 2. Ball.

Falsches Grün
Ist jedes Grün (eingeschlossen Übungs – und Annährungsgrün), das nicht zum spielenden Loch gehört.

Fat Shot
Wenn beim Golfschlag der Golfschläger erst den Boden und erst dann den Ball trifft, wird dies als Fat Shot bezeichnet (fett getroffener Ball). Wenn ein Ball zu fett getroffen wird, fliegt er viel kürzer als ein optimal getroffener Ball.

Fave
Ist die Schlagfläche des Golfschlägers.

Featherie
Im Jahre 1618 erstmals für das Golfspiel verwendeter mit Federn gefüllter Leder-Golfball. Mehr hierzu in der Geschichte des Golfsports.

Feedback
Die Rückmeldung, die ein Spieler nach dem Treffmoment vom Schläger erhält.

Ferrules
Dienen zum Verringern der Bruchgefahr der Schäfte. Es sind kleine Plastikmanschette, die bei Hölzern am Übergang von Schlägerkopf zum Schaft angebracht sind.

Fett
Ein fett getroffener Ball trifft zuerst den Boden und dann erst den Ball. Er hinterlässt oft ein tiefes Divot. Wenn ein Ball zu fett getroffen wird, fliegt er viel kürzer als ein optimal getroffener Ball.

Finish
Der Moment in dem der Spieler gerade mit dem Durchschwung fertig ist, still steht und den Ball hinterher schaut bezeichnet man als Finish.

Fixer
Fixer ist ein Ausdruck aus dem Englischen. Fixer steht für einen Golflehrer, der versucht, Fehlschläge ohne gravierende Umstellungen zu beseitigen. Es ist ein Golflehrer, der jemandem mit ein paar Tipps wieder zu besseren Schlägen verhilft, ohne dabei den Schwung des Spielers perfektionieren zu wollen.

Flag Competition
Ein Zählspiel, bei welchem der Spieler so viele Schläge insgesamt ausführt wie ihm mit seinem Handicap zustehen. Das Spiel ist dann zu Ende, wenn er diese Schläge gemacht hat. Das kann also überall auf dem Parcours sein. In der Regel ist das ab dem 15. Loch, kann aber auch (bei Unterspielen des Handicaps) auf dem 19. oder gar 20. Loch sein. Die Stelle wird mit einem Fähnchen markiert, das mit dem Namen des Spielers beschriftet ist.

Flagge
Die Flagge ist an einem Flaggenstock befestigt und steckt auf dem Grün in einem Loch. Das Loch ist somit auf weitere Entfernungen für den Spieler erkennbar und zeigt ihm seine Schlagrichtung und durch eine genormte Größe der Fahnenstange bei richtiger Einschätzung auch in etwa die Entfernung zum Grün an.

Flaggenwettspiel
Ein Zählspiel, bei welchem der Spieler so viele Schläge insgesamt ausführt wie ihm mit seinem Handicap zustehen. Das Spiel ist dann zu Ende, wenn er diese Schläge gemacht hat. Das kann also überall auf dem Parcours sein. In der Regel ist das ab dem 15. Loch, kann aber auch (bei Unterspielen des Handicaps) auf dem 19. oder gar 20. Loch sein. Die Stelle wird mit einem Fähnchen markiert, das mit dem Namen des Spielers beschriftet ist.

Flansch
Ist beim Eisen der vorstehende hintere Sohlenrand, der den Schläger an seinem tiefsten Punkt schwerer und breiter macht. Der Schläger mit dem breitesten Flansch ist das Sandwedge.

Flat
ist ein flacher Schwung.

Flex
Flex bezeichnet den Versteifungsgrad des Schaftes, Dieser sollte höher sein als die Schwunggeschwindigkeit. Der Flex sollte immer an die Beschleunigungsgeschwindigkeit jedes einzelnen Spielers angeglichen sein, da die meisten Golfer zu harte Schläge haben. In der Regel werden die folgende Flex-Arten in Bezug auf die Schwunggeschwindigkeit eines Spielers unterschieden:

Flexpoint
Als Flexpoint wird die Stelle des Schaftes bezeichnet, an dem sich dieser am stärksten biegt. Unterschiede beim Flexpoint:

Flier
Ist ein Schlag mit hoher Flugbahn.

Flight
ist die Bezeichnung für die Gruppe von Spielern, die gemeinsam eine Runde spielen. Ein Flight besteht aus mindestens 2 Spielern und maximal 4 Spielern.

Flightpartner
Ein Flightpartner ist ein Mitspieler in einem Flight.

Floater
Ein normaler Golfball schwimmt nicht auf dem Wasser sondern geht unter. Bälle, die schwimmen, nennt man Floater. Sie werden als Scherzartikel und bei Wasser Driving Rangen eingesetzt. Das Flugverhalten ist kaum mit dem eines normalen Golfballes vergleichbar.

Fluff
ist ein Fehlschlag.

Flugkurven
Beim Golf gibt es für jede unterschiedliche Flugkurve des Balles unterschiedliche Bezeichnungen. Nicht immer ist der gerade Flug des Balles (straight) gewünscht, sondern es können Spielsituationen entstehen, bei denen Links- oder Rechtskurven gewünscht sind. Deren gezielter Einsatz ist aber nicht einfach und gelingt meist nur sehr guten Spielern und Professionals. Im Amateurbereich sind die folgenden Begriffe (Rechtshänder) eher Ausdruck für vom Spieler eher ungewollten Flugkurven:

Flüssigkernbälle
Sind Golfbälle, die im inneren einen unter Druck eingeschlossenen, zähflüssigen Kern haben.

Flyer
Ist ein Schlag mit hoher Flugbahn, der aufgrund des geringen Rückwärtsdralls über das Ziel hinausgeht. Ein Flyer entsteht oft bei Schlägen aus hohem “Rough”, wenn man den Ball nicht richtig trifft.

Fore!
ist der Warnruf der Golfer, den man insbesondere in gefährlichen Situationen oder wenn man um Ruhe bittet ruft. “Fore” steht im Englischen für “Achtung”.

Fore Caddie
ist der Caddie, der vorausgeschickt wird, um zu überprüfen ob auf der Spielbahn noch andere Spieler sind oder auch, um den Flug des Balles zu beobachten und seine Lage zu markieren.

Forged
Forged Clubs sind geschmiedete Eisen. Es heißt sie geben ein besseres
Feedback als gegossene Schläger, da sie weicher sind.

Forward Press
Vor dem Rückschwung, leichte Vorwärtsbewegung von Händen, Armen und oft auch Knien.

Fourball (deutsch Vierball)
Ist ein Lochspiel, bei dem meist zwei gegen zwei Spieler antreten. Hier entscheidet der jeweils bessere Score, wer das Loch gewonnen hat.

Foursomes
Ein Zweiball-Spiel Spielform, bei dem normalerweise zwei gegen zwei Spieler antreten. In den Teams wird abwechselnd ein Ball gespielt.

Free Drop
Es gibt verschiedene Situationen und Platzbegebenheiten, bei denen es dem Spieler nach der Regel gestattet ist, an einer Stelle straffrei seinen Ball zu droppen. Bei Profi-Golfturnieren sieht man dies oft, denn wenn ein Ball direkt an einem Kameraturm oder einer Zuschauertribüne zum Liegen kommt darf dieser straffrei gedroppt werden da Kameratürme oder Zuschauertribünen nicht zum Spiel gehören.

Fried Egg
Ist eine Spielsituation, wenn ein Ball im Sand wie ein Spiegelei daliegt.

Fringe / Frog Hair
Ist der etwas höhere Grasrand um das Grün.

Front Nine
Sind die ersten neun Löcher.

G

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Gelbe Pfosten
Gelbe Pfosten zeigen, dass sich hier ein frontales Wasserhindernis (wie Meer, See, Teich, Fluss oder Graben) befindet. Innerhalb der gelben Pfosten gesetzten Linien, befindet sich das Hindernis – heißt, dass Beispielsweise die Uferböschung auch dazu gehört. Sonderregeln beachten: Innerhalb eines Hindernisses darf kein Probeschlag gemacht werden.

Geöffnet
1. Wenn die Fußspitzen beim Stand und der Körper nicht parallel zur Ziellinie, sondern links etwas zurückgezogen sind (Rechtshänder) 2. Wenn beim Schwung das Handgelenk und/oder der Schlägerkopf in Bezug auf die Schwungebene nach außen gedreht werden/wird.

Geschenkt
Man kann bei einem einem Lochwettspiel seinem Gegner den letzten Schlag (bzw. Putt) schenken, wenn man davon ausgeht, dass er den Ball mit diesem Schlag sowieso einlocht (siehe Gimme). Natürlich wird der Schlag trotzdem gezählt. Im Zählspiel- oder Stableford-System darf nie ein Schlag geschenkt werden.

Geschlossener Schwung
Aus der Schwungebene heraus werden das linke Handgelenk und/oder Schlagfläche gedreht, also zugemacht.

Geschlossener Stand
Der rechte Fuß und die rechte Körperseite werden von der Ballziellinie zurückgenommen, stehen also nicht parallel zu ihr (bei Rechtshändern)

Getroffene Grüns
Der bekanntere Ausdruck ist aus dem englischen Greens in Regulation. Wenn ein Grün in der für diese Golfbahn vorgesehenen Schlagzahl erreicht wird, spricht man von einem Green in Regulation, also immer wenn das Grün mit zwei Schlägen unter Par erreicht wurde (ein Par 3 mit einem Schlag, ein Par 4 mit 2 Schlägen und ein Par 5 mit 3 Schlägen).

Gimme (Gimmie)
Ist ein aus dem übernommenes Wort und gehört inzwischen auch auf deutschen Golfplätzen zum Standard. Man kann bei einem einem Lochwettspiel seinem Gegner den letzten Schlag (bzw. Putt) schenken, wenn man davon ausgeht, dass er den Ball mit diesem Schlag sowieso einlocht (siehe Gimme). Natürlich wird der Schlag trotzdem gezählt. Im Zählspiel- oder Stableford-System darf nie ein Schlag geschenkt werden.

Girlie
siehe Dame.

Golfbag
Der Golfbag ist eine Golftasche. Mit dem Golfbag wird die gesamte Golfausrüstung auf dem Golfplatz transportiert.

Golfball
Es gibt bei Golfbällen 2-, 3- und Mehrschalenbälle:
Balata-Ball – ein Ball mit einem liquiden Kern, der mit einem dünnen Gummiband umwickelt ist. Der Ball vermittelt durch die weiche (elastische) Schale besonders viel Gefühl bei kurzen Schlägen und Putts (Balata-Bälle werden von Profis bevorzugt).
Surlyn-Ball – ist auch gewickelt, hat aber eine härtere Schale.
Two-piece-Ball – besteht aus zwei gegossenen Hartplastikhälften.
Ein Golfball muss für die Zulassung folgende Normen erfüllen:


Für Golfspieler mit mittlerem bis höherem Handicap wird der 2-Teile-Ball mit Surlyn-Schale empfohlen. Von der Kompression werden Spieler mit niedrigem Handicap 100-er und mit höherem Handicap 90-er Bälle empfohlen.

Golfcart
Ein gegen Gebühr zu nutzende Golfauto, in der Regel sind dies in der Regel Elektrocarts.

Golfclub
In Deutschland bezeichnet man mit dem Golfclub den Golfverein, der den Clubmitgliedern das Golfspielen auf dem Golfplatz ermöglicht. Im Englischen beizeichnet man mit Club einen Golfschläger.

Golf Course
English für Golfplatz.

Golflehrer
Ein Golflehrer wird auch Pro genannt. In jedem Golfclub gibt es mindestens einen Golflehrer. In Deutschland sind die Teaching-Professionals in der Regel im Golflehrerverband der PGA Deutschland organisiert. Heute gibt es nun neben den Golflehrern in den Golfclubs auch zahlreiche unabhängige Golfschulen.

Golfschläger
Das wichtigste Gerät beim Golfspielen. Hiermit schlägt man den Ball.

Golfschuhe
Golfschuhe haben in der Sohle kleine Softspikes/Metallspikes um einen besseren Stand während des Schlages zu gewährleisten.

Gooseneck
Ist die Krümmung im Schaft des Putters. Die Schlagfläche liegt hinter dem Schaft.

Grain
Ist die Richtung der Grashalme auf dem Grün. Ein Golfball läuft mit dem Strich schneller als gegen den Strich. Verursacht wird der Grain meist durch den Schnitt.

Grand Slam
Ist der Gewinner der vier Majors.

Graphit
Ist mittlerweile das am meisten verwendete Material für Schlägerschäfte. Sie zeichnen sich gegenüber den früheren Holz- oder vor allem von Professionals gespielten Stahlschäften durch geringeren Verschleiß, geringeres Gewicht und größere Flexibilität aus. Zu lasten der Genauigkeit sind dadurch auch mit niedrigeren Schlägerkopfgeschwindigkeiten größeren Weiten zu erzielen.

Grasbunker
Ist ein mit Gras bewachsenes Bunkerähnliches Hindernis.

Green
Zitat Regelbuch ‘Grün ist die gesamte Fläche des zu spielenden Lochs, die zum Putten besonders hergerichtet und von der Spielleitung sonst wie entsprechend gekennzeichnet ist. Ein Ball befindet sich auf dem Grün, wenn er das Grün berührt.’.

Green in Regulation
Wenn ein Grün in der für diese Golfbahn vorgesehenen Schlagzahl erreicht wird, spricht man von einem Green in Regulation, also immer wenn das Grün mit zwei Schlägen unter Par erreicht wurde (ein Par 3 mit einem Schlag, ein Par 4 mit 2 Schlägen und ein Par 5 mit 3 Schlägen).

Green Jacket
Bei einem der vier Majors und bedeutendsten Golfturnieren der Welt, dem US-Masters, überreicht bereits seit 1949 der Vorjahressieger dem aktuellen Sieger ein grünes Jacket. Dabei ist es Tradition, dass der Gewinner des Vorjahres dem aktuellen Gewinner bei der Siegeszeremonie ins Jacket hilft. Übersehen hat man dabei zunächst, dass der Vorjahresgewinner auch der aktuelle Gewinner sein kann, so dass sich Jack Nicklaus bei seiner erfolgreichen Titelverteidigung 1966 das Jacket auf Vorschlag von Bobby Jones selber anzog. Der Clubvorsitzende hat bei den Wiederholungssiegen von Nick Faldo und Tiger Woods die assistierende Aufgabe übernommen. Der Sieger wird vermessen und erhält ein maßgeschneidertes Sakko, das er für ein Jahr mit nach Hause nehmen darf. Nach diesem Jahr wird das Green Jacket im Clubhaus verwahrt und steht dem Gewinner jederzeit bei Besuch zur Verfügung.

Greenfee
Das Greenfee ist die Gebühr, die man zu entrichten hat, wenn man auf einem fremden Platz spielen möchte.

Greenkeeper
Die Greenkepper sind mit die wichtigsten Personen auf einem Golfplatz. Soe pflegen den Platz, mähen den Rasen, pflegen die Bunker und stecken die Fahnenposition auf dem Grün um.

Greensome
Greensome ist eine besondere Art des Vierers, bei dem ein Paar nach dem Abschlag die Bälle auswählt und dann wie im Vierer abwechselnd weiter schlägt.

Griff
Der Griff stellt den Kontakt vom Spieler zum Schläger her. Der Griff bestimmt oftmals über Erfolg und Misserfolg eines Schlages. Es gibt zwei Hauptarten des Griffes (siehe Overlapping und Interlocking).

Griffdruck
Ein zu fester Griff führt zur Versteifung und es sollte daher ungefähr der Aufwand erbracht werden, als wollte man eine Türklinke herunterdrücken.

H

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Hacker
Bei einem Hacker ist ein Spieler unterwegs, der sich eher ungeschickt durch die Landschaft hackt. Im Englischen wird dies Duffer genannt.

Haitrer
Ist ein ungeschickter Golfspieler.

Halber Schlag / Schwung
hier wird in der Regel ein Schläger genommen, mit dem man den Ball eigentlich zu weit schlagen würde.

Halbiert
Ein Loch ist beim Matchplay halbiert, wenn beide Parteien an diesem die gleiche Anzahl von Schlägen haben.

Halfway House
Erfrischungs- und manchmal Verpflegungsstand, der sich meist zwischen dem neunten und zehnten Loch befindet.

Handforged
Hand geschmiedete Golfschläger.

Handicap
ist die Vorgabe, über die ein Spieler auf einem Platz verfügt. Damit ist es auch der Ausdruck der jeweiligen Spielstärke. Rechnerisch handelt es sich um die Anzahl der Schläge, die ein Golfer im Schnitt für 18 Löcher über den Platzstandard (in der Regel 72) hinaus benötigt.
Das Handicap wird im Heimatclub fortgeschrieben und nach jedem Spielergebnis (Vorgabewirksames Turnier o.ä.) ermittelt. Im Wettbewerb wird das Handicap von der Anzahl der Gesamtschläge (Bruttoergebnis) abgezogen und ergibt dann das Nettoergebnis.

Hickory
Ist ein Holz, aus dem vor der Einführung von Stahlschäften die Schläger-Schäfte gefertigt wurden.

Hole in one (As)
wenn der Ball vom Abschlag direkt eingelocht wird.

Hölzer
sind Schläger mit großen abgerundeten Köpfen. Sie sind für weite Fariwayschläge oder Abschläge geeignet. Diese Schlägerköpfe sind heute nicht mehr aus Holz, sondern z.B. aus Metall und Titan. Typisch sind: Holz 1,3, 5 und 7. Ebenso gibt es noch: Holz 2, 4, 9, 11, 13 und 15, welche aber selten Verwendung finden.

Hosel
Ist die Verbindung zwischen dem Schaft und dem Schlägerkopf. Hat bei modernen Schlägern einen besonderen Winkel und ist daher von Wichtigkeit.

I

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J

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Jack and Jill
Ein Turnier bei dem gemischte Mannschaften aus Männern und Frauen gegeneinander spielen

Jerk
Ist eine ruckartige Bewegung, die plötzlich im Schwung auftaucht.

Jigger
Der Jigger ist vergleichbar mit dem heutigen Pitching Wedge. Er ist die Bezeichnung für einen kurzschaftigen Hickoryschläger, für kurze, hohe Schläge aus der Nähe des Grüns.

Junganpflanzung
Ist auf dem Golfplatz, meist blau markierte, frisch angepflanzte Bäume, die zum Beispiel durch einen aufgehäuften Erdwall, oder durch stützende Pflöcke erkennbar sind. Bei Behinderung bekommen man einen so genannten Free-Drop, um die Junganpflanzung nicht zu beschädigen.

K

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Kakao
Mit Kakao ist das tiefste, unangenehmste Rough gemeint.

Kanonenstart
Beim Kanonenstart werden alle Teilnehmer eines Turniers in ihren Flights auf die einzelnen Spielbahnen verteilt. Alle Flights schlagen zur gleichen Startzeit ab. Der Start wird mit einer Pistole oder Pressluft-Hupe signalisiert. Durch einen Kanonenstart können Turniere zeitlich drastisch verkürzt werden.

Kippen
Schwungfehler, wenn Rechtshänder während des Rückschwungs die linke Schulter nicht mitdreht, sondern absackt.

Kitty Litter
Ein Ausdruck für einen Bunker.

Kleiderordnung
Es gibt zwar keine einheitliche, vorgeschriebene Kleiderordnung im Golfsport, trotzdem bitten die meisten Clubs die Spieler darum, gewisse Kleidungsstücke wie z.B. Bluejeans, Muskelshirts oder Trainingsanzüge nicht zu tragen.

Kompression
Die Maßzahl für den Druck, durch den der Ball in einem Test mit einem Standardgewicht deformiert wird, bezeichnet die Ballhärte. Ein Ball mit C (=Compression) 100 ist härter als einer mit 80 oder 90. Die Härte ist auch oftmals dadurch erkennbar, dass die Ballnummer bei Kompression 90 rot gedruckt wird und bei Kompression 100 schwarz ist.

Kratzen
Kratzen wird es genannt wenn man trotz schlechter Schläge noch ein gutes Ergebnis spielt.

Kufen
(englisch: Rails) So werden die ’Schienen’ an der Sohle eines Holzes genannt. Sie sind zur Erleichterung für schwierige Lagen gedacht.

Kunstschlag
Ein Kunstschlag ist meist ein Troubleshot, der zum Beispiel durch eine Astgabel, oder mit Drall um einen Baum herum, gespielt werden muss.

Kurze Eisen
Zu den kurzen Eisen zählen Eisen 7, 8 und 9 sowie alle Wedges.

Kurzes Spiel
Das kurze Spiel ist für einen guten Score am wichtigsten. Das kurze Spiel sollte vom Anfänger besonders intensiv auch mit Golflehrern geübt werden. Das kurze Spiel, d.h. kurze Annäherungsschläge wird gegenüber den Abschlägen meist sehr vernachlässigt.

Kürzer greifen
Versteht man den Schläger weiter unten am Griff fassen (z.B. Bergauf schlagen).

Kurzplatz
Kurzplätze sind da, um Golfspielinteressierte erste Spielversuche zu ermöglichen, ohne den normalen Spielbetrieb zu stören. Der Kurzplatz besteht meist aus Par3 Löchern. Auch sind oft Fortgeschrittene auf Kurzplätzen zu treffen, die hier ihr kurzes Spiel üben.

L

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Leading Edge
ist die untere vordere Kante des Schlägerkopfes.

Leith
Leith ist eine Stadt in der Nähe von Edinburgh. Hier entstand im 18. Jahrhundert der erste Golfplatz der Welt und hier wurde auch der erste Golfclub gegründet. Die Mitglieder dieses Clubs nannten sich “The Gentleman Golfers of Leith”, die 1744 die ersten Regeln niederschrieben, da bis dahin von Ort zu Ort mit unterschiedlichen Regeln gespielt wurde. Viele dieser 13 Punkte umfassenden Regelliste haben als Grundregel noch heute Bestand.

Lie
Der Lie ist der Winkel zwischen Schlägersohle und Schaft. Der Lie-Winkel ist für den Eintreffwinkel des Schlägers zum Ball wichtig und kann entsprechend der Haltung und Größe eines Spielers angepasst werden. Der Lie-Winkel ist für große Spieler steiler, für kleinere Spieler ist er größer als der Standart.

Links
Ein Ausdruck für Golf-Plätze, der von den schottischen Küsten-Kursen mit ihren typischen Dünen stammt. Man spricht von ‘Links’ oder ‘Links-Courses’. Ursprünglich handelt es sich bei Links um einen Landstrich, der durch Sandhügel, niedrige Bodenqualität und langes dickes Gras charakterisiert ist. Das Land wird als wenig nützlich betrachtet; tatsächlich wurde es oft zum Weiden von Nutzvieh, beispielsweise von Schafen, genutzt. Als primäre Charakteristika eines klassischen Links-Golfplatzes werden diese Eigenarten werden auch heute noch beibehalten. Bei einem Link-Course ist ein weiteres Charakteristikum, dass das neunte Loch am weitesten vom Clubhaus entfernt liegt – man spielt dort hinaus (out), und dann wieder hinein (in).

Loch
Das Ziel des Golfers auf jeder Golfbahn ist Loch. Es muss einen Durchmesser von viereinviertel Inch (107,9 Millimeter) und eine Tiefe von mindestens vier Inch (101,6 Millimeter) haben. Der Locheinsatz muss mindestens 2,5 cm unter der oberen Lochkante sitzen. Meistens wird auch die gesamt Spielbahn vom Tee bis zum Loch genannt. Auf 18 Löcher einigte man sich übrigens erst 1764, als man in St. Andrews diese Anzahl festlegte.

Lochspiel
siehe Lochwettspiel.

Lochwettspiel
Beim Lochspiel wird je Loch entschieden. Ein Loch gewinnt der Spieler, der seinen Ball unter Beachtung der Vorgabe mit weniger Schlägen eingelocht hat, also das bessere Nettoergebnis hat als sein Gegner. Jedes gewonnene Loch wird als Bonus auf die nächste Spielbahn mitgenommen. Die Bezeichnungen beim Lochspiel sind: auf (in Führung), down (in Rückstand), all square oder even (Gleichstand). Wenn ein Spieler mehr Löcher gewonnen hat als noch zu spielen sind, hat ein Spieler gewonnen.

Loft
Der Loft ist die Schrägstellung der Schlagfläche am Schlägerkopf. Der Driver hat das geringste Loft aller Schläger – die Neigung liegt zwischen sechs und zwölf Grad. Das stärkste Loft hat ein Wedge – zwischen 40-65 Grad. Die Schrägstellung dient dazu, den Ball anzuheben. Dadurch ist es überhaupt erst möglich, den Ball fliegen zu lassen. Ein starkes Loft veranlasst einen steileren, aber auch kürzeren Flug.

Longest Drive
Wird bei Turnieren oft als Zusatz-Wettbewerb ausgeschrieben. Wer auf der von der Turnierleitung vorher bestimmten Spielbahn den längsten Abschlag auf das Fairway hat, gewinnt den Longest Drive.

M

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Matchplay
Auf deutsch Lochspiel. Beim Lochspiel wird je Loch entschieden. Ein Loch gewinnt der Spieler, der seinen Ball unter Beachtung der Vorgabe mit weniger Schlägen eingelocht hat, also das bessere Nettoergebnis hat als sein Gegner. Jedes gewonnene Loch wird als Bonus auf die nächste Spielbahn mitgenommen. Die Bezeichnungen beim Lochspiel sind: auf (in Führung), down (in Rückstand), all square oder even (Gleichstand). Wenn ein Spieler mehr Löcher gewonnen hat als noch zu spielen sind, hat ein Spieler gewonnen.

N

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O

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Offener Schwung
Bei einem Offenen Schwung ist das Handgelenk und der Schlägerkopf in Relation zur Schwungebene nach außen aufgedreht.

Offener Stand
Der Spieler spricht den Ball an. Der linke Fuß ist gegenüber dem rechten Fuß etwas zurückversetzt.

Offenes Schlägerblatt
Das Schlägerblatt zeigt in der Ansprechposition/*Treffmoment* in Relation zu Ziel/*Ball-Ziellinie* nach rechts.

Offene Wettspiele
Offene Wettpiele sind Turniere eines Clubs, an denen auch Golfer anderer Clubs mitspielen dürfen, was bei internen Wettspielen nicht erlaubt ist.

Off-Set
Entfernung der vorderen Hoselwandung zum vordersten Schlagflächen-Punkt.

Offset-Hosel
Soll bei Anfängern ein Slice verhindern. Ist ein am Schaft zurückversetzter Schlägerkopf.

On the dance floor
Ausdruck, bedeutet, dass der Ball auf dem Grün liegt.

Out of Bounds
Schlägt ein Spieler seinen Ball ins Aus (Out of Bounds), muss er von derselben Stelle, von der aus er den Ball geschlagen hat einen weiteren Ball nachspielen und erhält zusätzlich einen Strafschlag. Die Ausgrenzen zeigen die weißen Pfosten.

P

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Par
Ist die Abkürzung für “Professional Average Result”. Par bezeichnet die Anzahl von Schlägen, die für jedes Loch benötigt werden sollte. Das Par ergibt sich aus der vermessenen Länge der Löcher. Par ist die Basis für die Errechnung der Stableford-Punkte. Ein herkömmlicher 18-Loch-Platz verfügt über vier Par 3, zehn Par 4 und vier Par 5 Löcher = Par 72.

PGA
Professional Golfers Association (Dachverband der Golflehrer). Ist eine berufsständische Institutionen die, die Interessen der professionellen Spieler und Spielerinnen wahrnimmt. Es gibt verschiedene PGAs wie die in den USA und in Europ. Die PGAs in den USA und in Europa unterhalten eigene Organisationen, die beispielsweise für die Verwaltung, den Aufbau und die Durchführung der Turnierserien verantwortlich sind. In den USA gibt es parallel zu der PGA die LPGA (‘Ladies Professional Golf Association’), in Europa die ‘Women´s Professional Golf Association’ (WPGA), die die Belange der Proetten wahrnehmen. Zusätzlich gibt es in den meisten Ländern eine nationale PGA.

Pitch
Ist ein kurzer Schlag, Der Ball soll möglichst schnell sehr hoch steigen und dann wieder möglichst steil herunter fallen, damit der Ball nicht lange rollt, sondern sofort liegen bleibt.

Pitchgabel
ist ein Werkzeug. Es dient dazu, die Pitchmarken auf dem Grün auszubessern.

Pro
Pro ist die Abkürzung von Professional. Dies bezeichnet einen Berufsspieler. Man unterscheidet hier zwischen einem Playing Pro und einem Teaching Pro. Die weibliche Form ist Proette.

Pro-Am
bei einem Pro-Am (Wettspiel) spielt ein Pro mit 2-3 Amateuren in einem Flight.

Probeschwung
Der Probeschwung wird von vielen Spielern vor jedem Schlag gemacht. Es ist der Übungsschwung, bevor man ernsthaft zum Schlag ausholt. Dieser dient dazu den Ball richtig zu taxieren und ein Gefühl für die Intensität des Schwunges zu bekommen. Innerhalb von Hindernissen (Bunker oder Wasser) darf man keine Probeschwünge absolvieren, wenn der Untergrund berührt werden könnte.

Proette
Ist die weibliche Bezeichnung für einen Pro also ist eine Proette eine Golflehrerinnen und Berufsspielerinnen.

Pro Shop
In nahezu jedem Clubhaus findet sich ein Golf-Shop. Dieser wird meisten vom oder von den Pro’s geführt. In einem Pro-Shop kann man praktisch alle für dieses Spiel notwendigen Utensilien kaufen.

Putt
Der Putt ist der Schlag, der meistens auf dem grün mit dem Putter durchgeführt wird. Hier fliegt der Ball nicht, sondern er rollt.

Putten
die auf dem Grün angewendete Schlagtechnik.

Putter
Ist der Schläger, der zum Einlochen benutzt wird. Es ist ein Schläger mit einer senkrechten Schlagfläche, der auf dem Grün eingesetzt wird, um das Putten durchzuführen. Grundsätzlich kann zum Putten aber jeder Schläger verwendet werden. Der Putter ist der wichtigste Schläger eines Spielers, da er fast an jedem Loch (außer man Locht von außen ein) benötigt wird. Man wechselt im Leben oftmals alle anderen Schläger aus, aber am Putter halten die meisten Spieler in abgöttischer Liebe zeitlebens fest. Wer mit diesem Schläger auf dem Kriegsfuß steht, wechselt ihn unter Umständen auch alle paar Wochen.

Putting Grün
Das Übungsgrün mit mehreren Übungslöchern. Es dient der Übung vom Putten. Man sollte vor jedem Wettspiel zur Konzentrationsförderung das Putten noch einmal üben.

Q

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Quail Schlag
Wenn der Ball nicht höher als ein Meter über dem Boden fliegt.

Qualifying School
Ist eine Einrichtung der PGA European Tour. Bei dieser Schule kämpfen jährlich über 900 hoffnungsvolle Golfpro’s um lediglich 30 Plätze, die zum Spielen der European Tour berechtigen.
Quit
Wenn der Schlägerkopf vor dem Treffmoment verlangsamt wird, wird dies als Quit bezeichnet.

Quitting
Quitting ist ein englischer, wenn ein Spieler aufgaben muss.

R

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Royal and Ancient Golf Club
Gegründet wurde der R & A in dem schottischen Städtchen St. Andrews in der Grafschaft Fife am 14. Mai 1754 zunächst als ‘Society of St. Andrews Golfers’. Zweiundzwanzig Gentlemen trugen damals ein Wettspiel um einen silbernen Schläger aus. Der Sieger war Bailie William Landale, ein Kaufmann aus St. Andrews. Damals hatte der Platz noch 22 Löcher und wurde erst 1764 auf achtzehn Löcher reduziert, die dann zur Regel wurden. 1754 übernahm man in St. Andrews fast unverändert jene dreizehn Regeln, die 1744 von der ‘Honourable Company of Edinburgh Golfers’ in Leith formuliert worden waren. 1897 übernahm man Autorität über das Regelwerke. Der alte Kurs (Old Course) des R & A in St. Andrews ist seit der Gründung nur wenig verändert worden und gilt – nicht ganz berechtigt – als die ursprüngliche Heimat des Spiels. Nachdem man 1842 von König William IV die Erlaubnis erhalten hatte sich ‘royal’ zu nennen, eröffnete 1854 das Clubhaus. In St. Andrews gibt es inzwischen eine ganze Reihe weiterer Kurse. Zu Beginn der neunziger Jahre wurde ein Golf-Museum gebaut, das viele Besucher anzieht. – Der Club hat 1750 Mitglieder – 700 davon stammen aus dem Ausland aus fast 50 Ländern. Adresse Royal & Ancient Golf Club of St. Andrews, Fife KY 16 9JD, Scotland.

Runde
Unter einer Runde Golf versteht man normalerweise das Spielen von achtzehn Löchern. Weitere Runden sind vom Neunzehnten Loch, der Gaststätte im Clubhaus bekannt :).

Rückschwung
Der Rückschwung sollte am besten ruhig sein. Es ist die Phase des Schwungs, in der sich der Schlägerkopf vom Ball wegbewegt bis zu dem Moment, in dem sich der Schlägerkopf nach unten bewegt.

S

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Score
ist die Anzahl der Schläge, die gespielt wurden. Der Score wird in die Scorekarte eingetragen.

Scorekarte
Hier sind alle wichtigen Angaben zu jedem Loch (Länge, Par, Handicapverteilung) aufgedruckt. Auch können hier der Score von jedem gespielten Loch eingetragen werden.

Schaft
Das Verbindungsstück zwischen Schlägerkopf und Griff ist der Schaft, welcher aus Stahl oder Graphit ist. Die Schäfte von Schlägern wurden bis in die zwanziger Jahre ausschließlich aus Hickory-Holz hergestellt. Danach setzte sich mehr und mehr der Stahlschaft durch und wird auch heute noch von den meisten Profis bevorzugt, da Stahlschäfte ein besseres Feedback geben. In den achtziger Jahren begann der Erfolg der Kunststoff-Schäfte. Je nach Bedarf oder persönlicher Vorliebe verschiebt sich hier der besonders flexible Teil des Schaftes nach oben oder nach unten.

Schlag
Wenn der Schläger bewegt wird, mit der Absicht, den Ball zu treffen zählt dies als Schlag.

Schlägerkopf
Der Schlägerkopf befindet sich am Ende des Schafte, mit dem man den Ball beim Golfschwung trifft. Es gibt immer neuer Materialien für den Schlägerkopf um dem Spieler das Golfspielen zu erleichtern.

Semigreen
Ist der Bereich zwischen Fairway und Grün.

Semirough
Ist das Rough zwischen Fairway und Rough. Es ist halbhoch geschnitten.

Slope
ist das Mass des relativen Schwierigkeitsgrades eines Platzes für Golfer mit einer höheren Vorgabe. Der Slope-Wert kann zwischen 55 und 155 liegen und wird gerundet auf ganze Zahlen angegeben. Ein Golfplatz mit einem mittleren Schwierigkeitsgrad hat einen Slope-Wert von 113. Es gibt in der Regel unterschiedliche Slope-Werte für die unterschiedlichen Abschläge (Herren/Damen).

Spielbahn
Eine Spielbahn wird in der Golfsprache auch Loch genannt. Es ist die Spielfläche vom Abschlag bis zum Grün. In der Regel hat ein Golfplatz 18 Spielbahnen.

Spielleitung
die Spielleitung/Turnierleitung wertet nicht nur die Ergebnisse durch Auswertung der Scorekarten aus, sondern übernimmt auch die Schiedsrichterfunktionen.

Spin
Durch die Neigung der Schlagfläche und den Rillen auf der dieser, ruft jeder Schlag beim Ball einen Rückwärtsdrall hervor (backspin). Es gibt dazu noch einen seitlichen Spin, wenn die Schlagfläche darüber hinaus nicht völlig ‘square’ an den Ball gebracht wird.

Square
ist der rechte Winkel des Schlägers zur Ziellinie.

Stableford
Ist die Wettspielart nach Punkten. Um das Spiel nicht zu verzögern, wird wenn im Spiel kein Punkt mehr erreicht werden kann, der Ball aufgenommen. Diese Spielart ist für Anfänger deswegen geeignet, weil er ein Loch, wenn es zweistellig gespielt wurde, sofort vergessen und durch eine bessere Spielweise auf anderen Löchern im Gesamtscore trotzdem gut stehen kann.

Sudden Death
Beim Sudden Death spielen zwei oder mehr Spieler, die nach Ende des Turniers und nach dem Stechen gleich auf liegen. Gewinner ist, wer auf dem jeweils nächsten Loch weniger Schläge benötigt hat als die/der Gegner. Es gibt jedoch auch Turniere, bei denen nicht Loch für Loch entschieden wird, sondern die nächsten zwei, drei, vier (das ist von Turnier zu Turnier anders) insgesamt als Maßstab gelten.

Surlyn
dieses Kunststoff wird häufig für die Herstellung von Ballschalen verwendet. Es ist strapazierfähiger als Naturkautschuk.

Sweetspot
Der Sweetspot ist der ideale Auftreffpunkt auf dem Schlägerblatt, der die maximale Übertragung der Schlagkraft gewährleistet. An diesem Punkt verkantet sich auch der Schläger am wenigsten.

T

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Tee
Tee hat zwei Bedeutungen. Einmal wird damit der Abschlag bezeichnet, markiert durch farbige Markierungen. Zum anderen wird hiermit der kleine Holz- oder Plastikstift, den der Spieler benutzt, um den Ball am Abschlag (und ausschließlich dort, falls es die Platzregel nicht anders besagt) aufzuteen und abzuschlagen.

Topdressing
Das so genannte Topdressing (Absanden) wird in Verbindung mit mechanischen Lüftungs- und Lockerungsmaßnahmen zur Verbesserung der Rasentextur vorgenommen. Mittels Topdresser werden 1-3 l/m² scharfer gewaschener Fluss-Sand der Körnung 0-2 mm durch Einbürsten und Abschleppen in die Filzschicht und die entstandenen Hohlräume gebracht. Siehe auch Aerifizieren.

U

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Underclub
Gegenteil Overclub. Underclub bedeutet eine falsche Schlägerwahl, die ein Nichterreichen des Ziels, trotz optimalen Schlages, zur Folge hat.

Unspielbarer Ball
Nach den Golfregeln kann jeder Ball, außer bei Wasserhindernissen, vom Spieler sofort für unspielbar erklärt werden und unter Hinzurechnung eines Strafschlags nach den Regeln neu fallen gelassen werden. Diese taktische Maßnahmen wird oft genutzt, um sich in manchen Spielsituationen zusätzliche Schläge zu ersparen.

Unter
(engl. under) Bei den großen Turnieren spricht man nicht davon, wie viel Schläger ein Spieler bisher benötigte, sondern wie viel er unter liegt. Damit ist gemeint wie viel der Spieler unter Par liegt. Weniger gut ist ‘über’ oder ‘plus’

Up and down
Von Up and down spricht man, wenn man den Ball aus jeder beliebigen Lage rund ums Grün mit zwei Schlägen ins Loch zu bekommen versucht.

Up oder auf
ist die Bezeichnung für die Anzahl der Löcher, mit denen ein Spieler im Lochspiel gegen seinen Mitbewerber führt.

USGA
Ist die Abkürzung für United States Golf Association. Sie ist in Amerika verantwortlich für die Einführung von Regeln und Decisions. In Zusammenarbeit mit dem Royal and Ancient Golf Club of St. Andrews, werden die Golfregeln für alle Weltverbände bindend erlassen.

V

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Vorgabenklassen
Die Vorgaben werden im Golf in verschiedene Vorgabenklassen eingeteilt:

Vorgabeklasse Vorgabenbereich
Vorgabenklasse 1 bis – 4,4
Vorgabenklasse 2 -4,5 bis -11,4
Vorgabenklasse 3 -11,5 bis -18,4
Vorgabenklasse 4 -18,5 bis -26,4
Vorgabenklasse 5 -26,5 bis -36,0
Clubvorgabe -37 bis -54

W

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Wasserhindernis
Wasserhindernisse werden von Anfängern meist besondern schnell erkannt, weil die Bälle mit magischer Anziehung die Wasserhindernisse niemals überfliegen, sondern sie zentral treffen. Bei Wasserhindernissen gibt es gewisse Sonderregeln.

Wedge
Ist ein Schläger für Annäherungsschläge mit einem starken Loft, welcher hohe kurze Schläge ermöglicht.

Schläger Loft Kommentar
Pitching Wedge (PW) 47 – 48 Grad auch Eisen 10
Gap Wedge (GW) 51 – 52 Grad  
Sand Wedge (SW) 56 Grad auch Sandeisen (gut um aus dem Sand zu schlagen)
Loft Wedge (LW) 60 – 64 Grad auch Lobwedge

Wettspiel
Im Golf ist jedes Turnier und jedes Match ein Wettspiel. Die Regeln, unter denen es ausgetragen wird, unterliegen den international vorgeschriebenen Regeln sowie der lokalen Spielleitung, die begründete Ergänzungen vornehmen kann, ohne von den Grundregeln abzuweichen.

X

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X-Bälle
Die X-Bälle sind von der Golfball-Fabrik markierte Bälle. Sie werden ausge-x-ten Bälle bezeichnen und zeichnen sich dadurch aus, dass sie anstelle einer fortlaufenden Prägenummer einen Zweitaufdruck, das X über der Nummer haben. Sie sind qualitativ keineswegs schlechter als die normale Bälle, sondern nur ausgesondert, weil sie vielleicht in Farbe und Aussehen nicht zutrafen oder aber weil man mit dem Verkauf der Produktion der ausge-x-ten Bälle eine Überproduktion billig auf den Markt werfen wollte. Mit diesen Bällen darf man nicht bei Wettspielen teilnehmen.

Y

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Yank
Wenn der Ball zur linken Seite (für einen Rechtshänder) des Zieles zieht, spricht man vom Yank. Dies geschieht gewöhnlich beim Einputten.

Yard
Ist eine Maßeinheit. In fast allen Ländern wird die Entfernung auf Golfplätzen in Yards gemessen. Das Maß eines Yards knapp unter einem Meter und somit ist es für den deutschen Spieler von untergeordneter Bedeutung, ob er die Entfernung in Yards oder in Metern angegeben hat, denn ein Amateur (Normalspieler) kann ohnehin nicht so genau schlagen, dass er auf den Meter genau die Entfernung einplanen sollte.

Yardage Book
So wird das Notizbuch eines Golfspielers (oder seines Caddies) bezeichnet, in dem die Maße und Besonderheiten jeder Spielbahn des Golfplatzes eingetragen werden

Yips
ist eine mentale innere Sperre, unter der auch Pianisten leiden können. Beim Golf tritt diese vor allem beim Putt auf. Berühmter Deutscher Golfspieler der darunter litt war Bernhard Langer.

Z

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Zähler
ist kein Platzrichter. Er ist ein von der Spielleitung bestimmter, der die Schlagzahl des Spielers im Zählspiel aufschreibt.

Zählspiel
Ist eine Spielform, die heutzutage die gängigste ist. Der Spieler mit der geringsten Schlagzahl hat hier gewonnen. 1759 wurde die Spielform das erste mal angewendet. Davor wurde ausschließlich Lochspiel gespielt.

Zehn-Finger-Griff
Ist eine andere Bezeichnung für den Baseball Griff.

Zeitweiliges Wasser
Zu zeitweiligem Wasser zählt Regen, kurze Schauer oder Schnee (eine Matschfläche nicht). Bei zeitweiligem Wasser darf der Ball straffrei gedropt werden.

Ziellinie
ist die Linie, die der Ball vom momentanen Ort zum Ziel nehmen muss. Auf der Ziellinie können sich Hindernisse Bunker, Wasser, Bäume etc. befinden, die man über- oder umspielen muss.

Zocken
In Deutschland weniger aber vor allem in Englisch sprechenden Ländern wird beim Golf gern gewettet, d.h. in Umgangsprache gezockt.

Zusatzwetten
Sie ermöglichen das Einbeziehen zusätzlicher Wetten bzw. Spielformen zum Ausspielen zusätzlicher Punkte oder zusätzlicher Preise. Bekannteste Zusatzwetten sind Nearest to the pin, Longest Drive und Straightest Drive.